das Podcast zum Leben mit dissoziativer Identitätsstruktur
00:00:10:
00:01:23: relativ früh morgen.
00:01:26: Ich habe sechs,
00:01:38: der Himmel
00:01:39: hängt grau.
00:01:42: ich glaube die Eiseiligen sind da.
00:01:46: Das ist nämlich nochmal richtig kalt
00:01:47: geworden.
00:01:47: obwohl schon Mayes
00:02:01: hinter
00:02:02: Wildwasserkongrass in Bielefeld mit dem Ubertitel Ermutigung
00:02:10: das fing
00:02:10: mir nicht früh wach um da püktlich hinzukommen muss ich relativ früh einen Zug
00:02:20: bekommen.
00:02:20: danke ich jetzt
00:02:21: gerade kann ich schaue mal
00:02:32: möchte davon
00:02:33: also von dem Kongrass wahrscheinlich selber nichts aber Felice würde auch da sein.
00:02:41: Vielleicht hat Felice Lust auf einen Spontanüberfall
00:02:45: mit
00:02:45: einem Stehtmikro.
00:02:48: Vielleicht können wir ein paar Eindrücke miteinander besprechen
00:02:50: und aufnehmen.
00:02:53: Wenn sie keine Lust haben,
00:02:54: dann teile ich halt nur meine.
00:02:58: Ich
00:02:58: werde dir alleine irgendwie nicht mal zurückziehen
00:03:01: kann.
00:03:03: für euch
00:03:06: gibt es wenn
00:03:06: der Laster weg ist jetzt noch eine Minute Natur unserem Garten.
00:04:58: Wir sind im Parkhaus angekommen.
00:05:01: hier habe mich gerade neben einem schlecht geparktes Auto gequetscht Und sitze jetzt noch hier in meinem geheizten Auto und Frühstücke.
00:05:18: Ich habe
00:05:19: dann gleich in aller Ruhe alles erledigt und kann dann in den Zug.
00:05:23: Euch erzähle ich jetzt noch ein bisschen was von der Veranstaltung zu der Chemie.
00:05:30: Es geht um das Jubiläum von Wildwasser Bielefeld, die feiern dieses Jahr für thirty Jahre bestehen
00:05:41: Und
00:05:42: das Thema ist Ermutigung, Trauma, Würde und Selbstwirksamkeit.
00:05:47: Es gibt jede Menge Programmen und Workshops und ich hoffe, dass es auch viel Gelegenheit gibt miteinander zu sprechen und sich auszutauschen.
00:06:03: Profi der Ich Bin habe ich nicht an Flyer gedacht und auch nicht daran, dass da vielleicht ein Büchertisch gibt wo ich meine Bücher hätte hinbringen können.
00:06:16: Das muss dieser Geldungsdrahen sein, die haben mich von morgens bis abends begleitet.
00:06:23: Und
00:06:26: so wie geht's heute los?
00:06:31: Es geht um neun Los also schon mal eine Stunde Begrüßungskaffee.
00:06:39: Ich stehe gerade fest ich hätte noch zwei Stunden schlafen können.
00:06:41: naja egal Was solls was?
00:06:50: Ich habe meine Stricksachen mit.
00:06:51: die werden mich wachhalten.
00:06:55: Heute am ersten Tag gibt es ganz viel.
00:06:58: Also gibt sie Vorträge und einen moderierten Dialog und morgen gibt es dann die Workshops.
00:07:04: Da bin ich gespannt, wie das wird.
00:07:11: Eine unserer AutorInnen ist da.
00:07:14: Vielleicht lerne ich die auch mal kennen?
00:07:16: Mal schauen!
00:07:26: Wildwasser Bielefeld hat mir mal zwei Jahre geholfen beziehungsweise... Meine Klinikteleportin hat mir über Wildwasser helfen können.
00:07:38: Nachdem mich aus der Klinique entlassen wurde und dann keine Therapie hatte haben wir uns alle paar Wochen getroffen damit ich eine Struktur und ein Halt habe.
00:07:51: Und ich
00:07:53: glaube mehr konnte ich damals gar nicht
00:07:57: haben,
00:07:59: also ich weiß nicht ob man mehr hat helfen können keine Ahnung wahrscheinlich konnte man mich einfach auch jeden Fall begleiten und die Therapeutin hat das gemacht und Wildwasser hat das damals möglich gemacht.
00:08:14: Das ist meine Verbindung dazu und es ist gerade der erste Trauma und Gewalt Kongress seit irgendwie gefühlt tausend Jahren.
00:08:25: Das ist alles mit Corona und entsprechender, ich sag mal, Ideologisierung bestimmter AkteurInnen ein bisschen zurückgegangen so dass ich jetzt natürlich auch hoffe, dass das der Auftrag zurück in die Austauschkultur und die Vernetzungskultur, die wir vor Corona hatten, ist, dass es wieder losgeht, dass wir uns wieder treffen und Kongresse machen, über Themen sprechen.
00:09:04: Forderungen formulieren zu Punkten kommen.
00:09:09: gerade jetzt wo sich die politische Landschaft so entwickelt wie sie sich entwickelt Und nach der Zeit die wir einfach alle überstanden haben halte ich das für total wichtig und merke auch dass es bei mir schon... Das Thema ist ja Mutigung.
00:09:27: Ich merke dass es mich mutiger macht oder dass ich den Mut entwickle, Mut zu fühlen mich daran zu erinnern, dass ich das mal richtig gut konnte.
00:09:41: Das macht es ja schon jetzt einfach durch die Aussicht, dass man sich wieder austauschen kann.
00:09:49: Ich habe ein bisschen Schisklinik-Therapeutin dazu treffen oder Therapeuten mit denen ich früher mal gearbeitet habe, da meine Äußerlichkeit gerade sehr abstoßend ist zumindest für mich und ich irgendwie auch das Gefühl habe, ich könnte weiter sein Was auch immer das genau bedeutet und was ich mir da vorstelle.
00:10:09: Irgendwie ist es nur, dass ich dir irgendwie... Wenn man mich so sieht denke ich gerade sehe ich nicht aus wie jemand der viel an sich gearbeitet hat und viel geschafft hat und viele geleistet hat und so.
00:10:28: Auf jeden Fall gehe ich nicht davon aus, dass Ich mit diesen Menschen irgendwie sprechen werde Dass ich mit denen irgendwie Kontakt haben werde.
00:10:34: Das brauche ich auch.
00:10:41: Ich brauche da meine Distanz und mein Abstand.
00:10:44: Für mich müssen meine Therapeuten, die müssen alle in der Klinik leben, in denen ich sie kennengelernt habe oder in den Beratungsräumen, in dem ich sie kennenlernte.
00:10:53: Meine Therapeutin wohnt selbstverständlich auch in ihrer Praxis, in meiner Vorstellung.
00:10:58: Das ist für mich wichtig Und solche Kongresse brechen das natürlich auf und auch so.
00:11:06: Veranstaltungen, die ich früher besucht haben, haben das natürlich immer wieder aufgebrochen Und das war für mich gar nicht mal so einfach.
00:11:15: Mal schauen, wie das jetzt ist für mich.
00:11:16: Es ist ja ein bisschen Zeit vergangen und ich
00:11:17: habe an mir gearbeitet!
00:11:22: Ich muss los,
00:11:26: doch im
00:11:26: Suche weiter essen... Schade!
00:12:39: Ja wir kommen gerade von der Tago, von Wildwasser Bielefeldt und sparen uns grade die letzte Veranstaltung.
00:12:49: Wir flüchten vor dem Tanzen, aber in meinem Fall schon aus gutem Grund.
00:12:55: Ich bin wieder ein bisschen zwiegespalten weil einerseits
00:12:59: cool
00:13:00: könnte interessant sein und andererseits sind wir jetzt schon so
00:13:04: aufgelöst
00:13:05: durch die verschiedenen Themen dass noch ein bisschen mehr Auflösung wahrscheinlich zu viel Auflösung ist und deswegen keine Experimente!
00:13:15: Hannah wie geht es euch?
00:13:18: Ja, ich bin jetzt auch der Auflösung nahe.
00:13:21: Nein!
00:13:21: Ich bin jetzt gut erschöpft und wir können jetzt gut hier rumlaufen.
00:13:26: Bin auch sehr voll von Eindrücken und Themen.
00:13:33: Und bevor Hannah jetzt auf die Idee kam, dass wir das gleich aufnehmen, wollte ich nämlich was sagen... ...und Hannah es wird nicht rausgeschnitten.
00:13:41: Oh Gott!
00:13:41: Was kommt jetzt?
00:13:43: Hannah ihr wart großartig!
00:13:46: Das hältst du ja jetzt aus verdammte Hacke.
00:13:49: Na ja, also man muss sich so vorstellen es gibt Vorträge und dazwischen stehen so zwei Mikrofone.
00:13:54: Und dann können ab und zu Teilnehmerinnen der Tagung was sagen... ...und Hannah die Helden des Tages war sie wohl!
00:14:06: Das ist jetzt mein Subjektivereindruck in den Lassen wir jetzt schlicht mal stehen.
00:14:11: Mein subjektiver Eindruck denn natürlich absolut objektiv Egal.
00:14:18: Professionellfach, ich fundiert von der Comic-Zeichnerin die so richtig Ahnung hat.
00:14:23: Nein!
00:14:23: Ganz ohne Flex und Grümel.
00:14:25: Ich fand eure Beiträge, Hannah, so profund und so klar und so wichtig in dem Moment und überhaupt dass ihr da zwei oder dreimal sogar ans Mikrofon gegangen seid.
00:14:38: das war so großartig und so bereichernd für die ganze Tagung.
00:14:44: gut ab Ich wollte es einfach mal... Wir sind jetzt hier jeden Tag zusammen auf einer Tagung, kann man so sagen.
00:14:53: Das heißt in diesem Kontext kennen wir uns ja gar nicht und ich bin schweres beeindruckt und das war großartig.
00:15:01: Inhaltlich klar den Mut zu haben sich dahinzustellen ist auch nicht ohne.
00:15:07: So, das wollte ich sagen hätte ich jetzt ohne Mikro gesagt aber du hast das Mikro rausgeholt, jetzt dann mit Mikro!
00:15:14: Dunkelhaufen würde ich sagen.
00:15:15: Nein, ich meinst ernst und zwar... Ich bin total... Ja das klingt ja so blöd, bin stolz auf dich!
00:15:22: Das ist Quatsch!
00:15:24: Aber so...
00:15:25: Wow!
00:15:26: Ich habe so eine tolle Freundin, so ne tolle Podcast-Partnerin die so ne Sache macht.
00:15:30: Hammer!
00:15:31: So, Punkt!
00:15:35: Okay, ich möchte dem Ganzen hinzufügen dass Sie Tagung damit begannen?
00:15:42: dass das Team vor eine Schwierigkeiten hatte, eine Präsentation im Vollbildmodus darzustellen.
00:15:48: Mein professionelster Beitrag in dieser Situation war Quar-professioneller fachlicher Tätigkeit als Betroffene und Gestaltungstechnische Assistenz, das zu lösen!
00:16:00: Das ist der Beitrag auf den ich stolz bin.
00:16:04: Alles andere schön, dass es euch gefallen hat.
00:16:08: Hier ist ne Ampel.
00:16:10: Jetzt bin ich gespannt, wie viel von dem Straßenlärm noch mit draufkommt.
00:16:13: Das ist jetzt die krasse Atmu.
00:16:16: Ganz anders als bei uns zu Hause.
00:16:20: Obwohl gegenüber so einen Froschpot rasten?
00:16:24: Da ist auch ganz schön viel Lärm im Hintergrund!
00:16:27: Nein also Hannah hat nicht nur die Technik des Tages gerettet sondern sehr wohl auch inhaltlich.
00:16:33: aber das mit der Technik war der Einstieg.
00:16:36: Stichwort Inhaltliches retten.
00:16:42: Das war eine Fortbildungsveranstaltung bzw.
00:16:45: das ist ne Fortbildung Veranstaltung und es ist mir jetzt gerade erst klar geworden, ich muss nämlich dazusagen dass die Wortbeiträge die ich hatte im Grunde Wortbeiträge sind die ich zwei tausend achtzehnt schon mal gemacht habe irgendwo oder neunzehn.
00:17:04: Es ist schon ein bisschen am Urschleim oder wie habt ihr das empfunden?
00:17:08: Das Gefühl das waren so ein bisschen allgemeinplätze manchmal
00:17:12: Nein, fand ich überhaupt nicht.
00:17:13: Also, ich war im Jahr zwei Tausendachtens nicht dabei und ich gehöre ja... Da war ich einfach noch nicht auf der Welt!
00:17:22: Doch leider schon.
00:17:23: Ich bin einfach an dieser Diskussion ja nicht so drin.
00:17:26: Und ich bin hier auf diese Tagung, also ich habe mich vor einem halben Jahr angemeldet und hab dann jetzt als das aktuell wurde gemerkt dass ich gar nicht richtig weiß warum ich hier bin und da hat tatsächlich damit auseinander gesetzt.
00:17:39: Und ein Punkt ist ja für mich, dass demnächst meine, also im Frühjahr nächsten Jahres.
00:17:44: Meine Graphic New World zu diesem Thema erscheint und diese, ich sag mal, diese Bubble-Einteil der Menschen von denen ich hoffe, dass sie das lesen so.
00:17:55: Das ist zum Beispiel ein Punkt, weshalb ich hier bin.
00:17:57: Vielleicht will ich Lesungen in dem Kontext machen und dann will ich den Kontext kennenlernen.
00:18:02: Das war also so eins einfach die Atmosphäre spüren.
00:18:06: wenn ich was lerne umso besser.
00:18:09: Das war so eigentlich mein Ansatz.
00:18:13: Und von daher habe ich total viel gelernt, also können wir gerne noch... Also ich bin im Moment gerade total gefletscht weil ich ein paar Erkenntnisse von mir selbst hatte.
00:18:22: aber diese ganze Meterebene über die Sachen sprechen das kenne ich ja vor allen Dingen von euch Hannah und von daher war es für mich Diese Ergänzung, die ihr gebracht habt immer auf einem Level, die das definitiv ergänzt hat von dem was dort sage ich mal auf der Bühne.
00:18:43: Das war nicht eine Wiederholung.
00:18:46: Ich will jetzt auch mal etwas sagen
00:18:48: oder so.
00:18:49: Das hätte ich jetzt noch nicht erwartet aber sowas hat man ja auch manchmal auf solchen Tagungen.
00:18:52: Nächstes war immer auf nem anderen Level und zwar eure Perspektive.
00:18:58: Ihr seid Betroffene.
00:19:00: Ich habe einen Moment überlegt, also ich kann mich bei solchen... Also wenn ich auf einer Tagung bin und ich habe was zu sagen, stelle ich mich da auch hin.
00:19:07: Das ist jetzt nicht mein Problem, ne?
00:19:11: Und ich habe einen moment überlegt in dem Moment wo es darum ging was für eine Rolle Beratungsstellen spielen.
00:19:18: Für mich hat sie eine ganz große Rolle gespielt.
00:19:21: Also als ich mit meiner... Als ich zum ersten Mal mit meinem Trauma konfrontiert wurde.
00:19:27: Also ich hatte da so eine Aphasie, ich konnte nicht sprechen und dann war ich zum ersten Mal bei einer Beratungsstelle.
00:19:32: Und das überhaupt diese Beratung stellte, dass es die gab hat mir meinen ganzen anderen Prozess ermöglicht.
00:19:40: Das ist so niedrigschwellig war.
00:19:44: Ich hatte den Impuls weil ich einfach so tierisch dankbar bin dafür, dass ist damals diese Beratsungsställe Violetta in Dannenberg.
00:19:55: Also, lasst mich feiern so ein Moment.
00:19:57: Das ist die Gab hat mich gerettet und ich hätte mich gerne hingestellt in diesem Rahmen.
00:20:03: das war ja für um dreizig Jahre Wildwasserbielefeld also praktisch Violetta von Bielefeld sag' ich mal So und ich habe kurz überlegt ob Ich das mache und ich hab es nicht gemacht weil ich mich dort Nicht als Betroffenen hinstelle.
00:20:18: so also das ist Für mich ganz klar so eine ich will mich da nicht hinstellen und sagen ich bin betroffene Das war für mich der Punkt.
00:20:26: Ich hätte das den gerne so geschenkt sozusagen, ja guck mal also bei mir ist es auch super weil es solche Leute wie euch gibt und ich habe es genau aus diesem Grund nicht gemacht.
00:20:38: aber ihr habt euch so hingestellt.
00:20:43: Ja ich bin dabei schmerzlos inzwischen beziehungsweise hatte nie die Wahl in diesem Zusammenhang nicht als Betroffene aufzutreten, weil das ist ja die Wahrheit.
00:20:54: Das ist ja der Realität und also die Rolle mit der ich da bin oder die Ausgangsposition sozusagen und ich finde es wichtig, wenn ich dann schon was sage auch mit zu benennen unter anderem, weil jetzt eine Fortbildungsveranstaltung war wie ich gerade schon sagte, da sitzen überwiegend Fachpersonen Im Gegensatz zu mir die Möglichkeit haben, zu sagen ich bin Sozialarbeiterin.
00:21:22: Ich bin Beraterin und Fachberaterin.
00:21:25: Das kann ich nicht sagen.
00:21:28: Und entsprechend logisch erscheint es mehr das dann zu sagen.
00:21:33: Ich verbinde damit irgendwie nichts.
00:21:36: Also ich habe da nicht so diese Sorge oder dieses Thema wie wir's jetzt in der letzten Diskussionsrunde handeln im moderierten Dialog.
00:21:49: Ich kann einfach sagen, ich bin betroffen.
00:21:52: Meine Fachlichkeit ist ja eh nicht da!
00:21:54: Die können gar nicht erst in Frage gestellt werden.
00:21:57: Es kann mir... es kann nicht negativer werden sozusagen.
00:22:03: Wir müssen weiter geradeaus.
00:22:06: Ja genau und ich habe das gesagt und finde das auch okay so.
00:22:14: Ich weiß immer nicht so genau bei diesen Wortmeldungen Man bestimmt ja damit dann so die Richtung des Gesprächs.
00:22:23: Das finde ich schön zu hören, dass es nicht komplett verkackt habe und dass das inhaltlich auch gepasst hat sozusagen.
00:22:32: Super!
00:22:34: Aber... Ja, ich hab da manchmal ein bisschen Zweifel.
00:22:40: Ich bin mir einfach nicht so festgelegt.
00:22:45: Naja der Punkt ist dass ihr zwar jetzt irgendwie keinen Stempel habt für irgendeine fachliche Ausbildung, aber euch ja total auseinandergesetzt habt mit der ganzen Entwicklung und den Backgrounds.
00:22:56: Mit dem Kontext ist das, wo ich im Gespräch mit euch total profitiere.
00:23:03: Das Ganze habt ihr aber ohne Zettel und bringt es als Betroffene auf eine strukturierte Kluge durchdachte... von Erfahrung gedrängter Art rüber.
00:23:17: und ihr stellt euch auch noch hin.
00:23:19: Also ich meine, vielleicht sind andere auch noch so schlau aber es gehört ja auch fast zu sich dahin zu stellen und deswegen mein Kompliment oder meinen... naja!
00:23:29: Dankeschön!
00:23:30: Ich nehme das jetzt einfach mal so hin.
00:23:32: Offensichtlich kann mich, kann nicht mich auch gerade nicht wehren doch, das schützt sich Quatsch!
00:23:44: Jetzt ist für uns quasi der erste Tag um.
00:23:51: Möchtet ihr vielleicht noch ein bisschen was von den Themen sagen, die wir euch aufgegangen sind oder möchtet erst mal Essen gehen?
00:23:57: Essen gehen tun wir nebenbei.
00:24:02: Es ging ganz viel darum um Worte finden und das also jetzt im Beratungskontext zum Beispiel das gegenüber des Spiegels, was der betroffenen Personen, wenn sie schonmal von ihren Geschichten erzählt, wiederholt oder in Worte fasst.
00:24:20: Und da ist mir klar geworden, dass wir noch nie Worte hatten für das was uns passiert ist.
00:24:31: Also ganz... also Wir haben es zum Beispiel im Comic immer irgendwie durch Schwarz und Formen und so ausgedrückt und haben gedacht naja klar logisch wird's halt nicht jetzt keine Gewalt sehen sondern das isso die Art dafür Die Wahrheit ist, nein wir hatten noch nie Worte.
00:24:51: Aber wir haben in den Therapien oder da wo das dann also wo die Innenkinder erzählt haben immer gezeichnet.
00:24:59: aber natürlich haben Kinder vielleicht einfach keine Worte und wir großen im System könnten vielleicht diese Zeichnung interpretieren und dann wären Worte da.
00:25:13: Das haben wir bis jetzt nie gemacht.
00:25:17: Warum auch, oder?
00:25:18: Also es ist jetzt nicht so ein... Es ist eine Erkenntnis.
00:25:23: Aber keine die uns umhaut.
00:25:27: Weißt du was ich meine?
00:25:28: Ihr guckt zu entsetzt!
00:25:29: Ja
00:25:31: echt das berühmt mich jetzt gerade total weil das ja also Worte für mich.
00:25:36: am Anfang war das Wort.
00:25:39: Um mich zu ordnen oder um zu verstehen was mir passiert ist brauche ich die Einordnende Kraft des Wortes.
00:25:51: Ja,
00:25:52: aber habt ihr schon mal... Also so wie das jetzt auf der Bühne erzählt wurde, dass es ja dann auch eine drastische Sprache ist?
00:25:59: Dass es ne brutale Sprache is'.
00:26:01: Ich meine wir sind natürlich hier im Podcast auch nicht dazu da jetzt detailiert zu erzählen was uns passiert ist.
00:26:07: Habt ihr jemals detailliert in Worte gefasst, was euch passiert ist?
00:26:12: Ja, da ist ja der Vorteil ich bin ja viele!
00:26:17: Ja, ich glaube schon.
00:26:20: Ich glaube dass man hier ins schon erzählt haben und mitgeteilt haben was ihnen passiert ist Und ich habe das Gefühl Dass Dadurch dass ich meine Bücher geschrieben habe und den Blog schreibe Kontinuierlich daran arbeite Worte zu finden oder Worte dafür zu haben und mich dann anzunähern.
00:26:43: also vielleicht sind eure Bilder eure worte ja
00:26:49: ganz bestimmt.
00:26:51: Also wir schreiben ja auch Tagebuch und ich habe jetzt gerade überlegt klar, euer Blog da schreibt er sehr detailliert.
00:27:00: das wäre im Prinzip das was wir so in unser Tagebuch schreiben.
00:27:04: vielleicht nicht so eloquent aber egal muss ja niemand lesen.
00:27:08: Aber auch da haben wir nie so konkret das und dass es passiert.
00:27:13: Wir benennen
00:27:14: Orte,
00:27:15: wir benennen Umstände Täter, wo wir sie kennen.
00:27:20: Aber das Konkrete haben wir Bilder.
00:27:24: die Innenkinder haben es aufgezeichnet aber wir als Erwachsene in Person sind nicht waren bis jetzt nicht bereit das in Worte zu fassen.
00:27:35: und ich frag mich jetzt warum oder ist es nötig?
00:27:41: Die Therapeutin damals hat uns verstanden zwar nicht das Problem so vielleicht ist es das, aber trotzdem natürlich eine Erkenntnis.
00:27:51: Dass wir keine Worte bis jetzt dafür verwendet haben.
00:27:54: Vielleicht auch... Es gibt ja immer noch so diese Angst bei unseren... also bei mir zum Beispiel oder anderen Erwachsenen im System, dass es dadurch realer wird.
00:28:08: Wir haben ja tatsächlich ganz klar dieses Ding, es ist den Kindern passiert, was uns schützt und Warum nicht?
00:28:17: Muss ich mir nicht reinziehen oder vielleicht doch, ich weiß es gar nicht.
00:28:20: Aber das ist jedenfalls so klar auch an diesen Worten hängt.
00:28:23: Das ist uns heute klar geworden und putzt uns ein bisschen weg.
00:28:29: also Ich habe gemerkt dass ich vor allem Worte suche und finde für Gewalttaten die mir von Helfern angetan wurden als Erwachsene Person einfach weil ich das Gefühl habe, dass das noch mit das Unfährste ist.
00:28:51: Also die Gewalt hat aufgehört und ich bin in den nächsten Gewaltkontext reingekommen und den wollten alle so von dem haben alle gewusst, den haben alle gesehen und den wollen alle, weil das ja die Hilfe ist.
00:29:03: Und da hab' ich als heute erwachsene Person wirklich ein ganz ganz harten.
00:29:08: Da bin ich ganz unversöhnlich und weiß auch, dass aufgrund dieser Vorstellung von Ja, da wurde dir doch geholfen Ich werde niemals Wiedergutmachung erfahren.
00:29:19: Ich werde in dieser Gesellschaft noch nicht mal gehört, in der Sache.
00:29:22: Da gibt es absolut gar kein Problembewusstsein außer bei Leuten die's kennen und da habe ich so ein Gefühl von... Es ist nicht nur wichtig für mich dass ich darüber spreche und auch detailliert spreche sowie Sinnkriege sondern da ist das auch wichtig für alle, die jetzt dem ausgeliefert sind noch weiter.
00:29:55: Aber bei der Gewalt... also in Bezug auf die Gewalt in der Kindheit darf ich auch noch nie so drüber gesprochen oder so detailliert oder in einer bestimmten Sprache ist es für mich so wie er... Wie hieß ja noch Julius Wolf?
00:30:13: Der ist Fachberater und er hat geschildert dass er dass er sich Räume wünscht, in denen detaillierter darüber gesprochen wird und das die Sprache da auch nicht so bewertet sein soll.
00:30:25: Und dass dadurch auch derbere Worte benutzt werden könnten oder so.
00:30:33: Soweit bin ich noch gar nicht an dieser Stelle.
00:30:35: Es geht irgendwie eher darum okay wie kriege ich den Sprechakt überhaupt hin ohne einen Innenkind zu zwitschen?
00:30:42: Also wenn dann da mal was ist und was sich jetzt aktuell in der letzten Therapiestunde gerade Anfang dieser Woche hatte... war, dass ich mit meiner Therapeutin darüber gesprochen habe ob wir uns einem innen nähern das noch sich im Trauma wehnt und ich dann auch dieses Ding hatte von wenn ich das jetzt ausspreche.
00:31:02: Dann wird es echt!
00:31:02: Und wenn wir uns diesem innen nähren, dass gerade nur in meinem Körper sitzt nicht in meinen Worten, nicht in meine Gedanken sondern nur in meinem Körper, dass es real wird wenn ich da näher rangehe und dann nicht mehr daraus komme Das fand ich insofern faszinierend, als dass... ...ich dann auch das Gefühl hatte.
00:31:25: Nee, warte mal!
00:31:26: Ich weiß, dass es nicht realer werden könnte aber was ich definitiv weiß ist, dass sich so anfühlt, als würde mir ein Wort auf der Zunge liegen, aber es kommt nicht raus.
00:31:38: Also eigentlich, ich weiß, was da passiert ist.
00:31:42: also ich weiß dass ich's weiß Aber ich weiß es nicht so, dass das Wort sein kann Stammel, stammel und es kommt einfach nicht raus.
00:31:54: Das ist ja dann an der Stelle.
00:31:56: so ne herzlichen Dank Gehirn du hast das in Kindlichkeit abgespeichert Und diese kindlichkeit kann aber auch darüber sprechen.
00:32:04: dass bin dann halt nicht ich als erwachsen Aber es ist nicht verschütt so.
00:32:10: Ja einmal kurz unterbrechen für formalität.
00:32:17: Ich würde gerne Dann haben wir den Unterschied aufmachen, wenn ihr sagt also zu den Sachen die als Kind passiert sind und da braucht es Zeugen.
00:32:27: Darüber sprechen ist wichtig aber darüber sprechen ändert ja nur was für uns selbst jetzt.
00:32:33: Es ändert nichts in der Welt.
00:32:35: Aber das was euch in diesen Helferkontexten passiert hat, wenn Ihr darüber redet... hat es eine Chance, was in der Welt zu ändern und das ist ein totaler Unterschied im drüber reden auch in der Wichtigkeit
00:32:48: darüber zu reden.
00:32:49: Bitte mache ich jetzt erst mal aus!
00:33:17: Der Fachtag ist zu Ende.
00:33:30: Ich muss mir jetzt überlegen nicht zurückkommen.
00:33:50: Vílice haben sich von uns verabschiedet mit den Worten... ...ich hatte jetzt nochmal ein richtig gutes Gespräch und jetzt ist gut.
00:33:59: Und dann sind sie abgedampft zu ihrem Auto und schon nach Hause gefahren.
00:34:08: Wir haben es nicht geschafft, uns noch mal zu besprechen.
00:34:16: Und jetzt ist die Sonne rausgekommen.
00:34:21: Es war ein bisschen grau
00:34:25: die Tage und kalt aber jetzt kommt die Sonnen raus und das wird warm obwohl sich der Tag im Ende neigt.
00:34:37: Es geht Richtung
00:34:38: Heimat für mich mit einem Gefühl
00:34:43: von...
00:34:47: Wieder aufgeweckter, wiederbelebter Verbundenheit.
00:34:54: Wir hatten jetzt so lange keine Veranstaltung, keine Austauschmöglichkeiten, keine solche Sammlung von neuen Erkenntnissen, ja Vernetzungsmöglichigkeiten, sodass ich mich jetzt noch sehr satt fühle.
00:35:16: insgesamt aber gut satt nicht überpropft sondern einfach rück ausgestattet Stunden später ins letzte Stückchen
00:36:54: nach Hause weg.
00:37:02: Das ist ein Auto, das so doof gibt.
00:37:03: Park wurde steht immer noch neben mir.
00:37:18: Ich merke, dass ich immer noch diese komische Kongressfreundlichkeit an mir habe.
00:37:25: Also diesen Modus von... Oh eine fremde Person!
00:37:28: Ich lächle.
00:37:30: Das ist schon immer für alle die noch nie auf so einem Kongress waren oder so einen Fachtag aber irgendwie mal überlegen ob das was für sie isst.
00:37:41: Da können wir eigentlich mal ne Folge drüber machen.
00:37:48: Was da eigentlich passiert und wie
00:37:50: das so ist?
00:37:50: Und die
00:37:51: ist das blöbler.
00:37:53: Aber was ich dann immer bei mir merke ist, dass seit das dich mehr ganz so aufregend
00:38:00: ist für mich und ich mich
00:38:01: besser regulieren
00:38:02: kann und irgendwie
00:38:05: auch nicht mehr so
00:38:06: komische Autoritätsgeschichten
00:38:09: daran habe.
00:38:12: Sondern gerade bei solchen
00:38:14: Kongressen
00:38:15: wie jetzt im
00:38:15: Fachtrag von Wildwasser sind die hier betroffen.
00:38:21: Und also für mich sind es in erster Linie andere betroffene Menschen, Überlebende und ins Weitere.
00:38:29: Also erst danach kommt
00:38:30: die Professionalität,
00:38:32: die ja auch aus historischen Gründen überhaupt
00:38:36: notwendig war.
00:38:39: Also so können
00:38:40: wir auch irgendwann mal darüber reden.
00:38:42: Auf jeden Fall ist es denn einfach immer so ein Safe Space?
00:38:46: Ist das nicht?
00:38:48: Es haben Felice bei einer Pause gesagt dass für sie so wäre.
00:38:53: Für mich ist das nicht.
00:38:55: Dazu sitzen meine Helfer-Miserfahrungen einfach zu stark drin und an der Stelle ist die Professionalität dann doch an erster Stelle, so was mein Sicherheitsgefühl angeht oder meinen Sicherheitsbedürfnis.
00:39:08: Und trotzdem ist es ja eine Blase der Freundlichkeit und des allgemeinen Wohlwollens und des Allgemeinen Miteinanders und der Solidarität – und zwar als Default!
00:39:19: Es ist in solchen Zusammenhängen richtig und in Ordnung davon auszugehen, dass alle füreinander sind.
00:39:27: Und zwar im Grundsatz, sodass es immer erst mal ein Wir sind miteinander verbunden sind und danach erst – und diese und jene Kritik habe ich oder hier und da ist es verkackt oder was weiß ich?
00:39:42: Was man sich alles noch so erzählen kann?
00:39:45: Das führt aber bei mir irgendwie dazu, in so ein Modus schalte von, oh du bist nett.
00:39:53: Guten Tag!
00:39:54: Hallo?
00:39:55: In so eine komische Offenheit oder ja in einer mir fremde Offenheid die ich mir sonst unter anderen Umständen hart erarbeiten muss indem mich mich hart davon überzeugen muss dass mir niemand was will und das niemand etwas von mir will.
00:40:13: und so Ja
00:40:16: und das ist doch irgendwie ganz schön.
00:40:22: Die Sonne geht schön und scharf.
00:40:24: Schönes Altre-Mosa.
00:40:28: Ein Himmel in Apricot.
00:40:31: Schöner Roman
00:40:32: von... Oh, ist was
00:40:34: ich hier in Vornamen nicht.
00:40:35: Aber ich weiß ihren Nachnamen Mündtefering.
00:40:37: Denn sehr schön das Wischen Roman geschrieben.
00:40:43: Den ich als Jugendliche gerne gelesen
00:40:44: habe
00:40:46: ein Himmel In Aprico.
00:40:52: Heute war auf dem Plan ein Vortrag von einer Person die bei unserem Verlag
00:41:03: ein Buch veröffentlicht
00:41:04: hat übers Sprechen Schweigen
00:41:07: über sexualisierte Gewalt,
00:41:09: Linia Schwertner.
00:41:11: Die hat heute gesprochen im Vortrag und zwar nach einem Vortragen
00:41:20: von einer Frau Wittner.
00:41:24: Er hat über Sexualität nach
00:41:29: Trauma gesprochen.
00:41:32: Genau!
00:41:33: Und dann gab es die Workshops.
00:41:42: Ich war in dem Workshop zu Elternschaft und Trauma.
00:41:47: Das war ganz interessant und ich habe auch noch jede Menge weiterführende Gedanken daraus mitgenommen, die mich auch so ein bisschen... Ich weiß nicht insgesamt daran führen dass sich einfach doch schon viel gearbeitet haben.
00:42:05: Es ist mir selber oft nicht so klar weil ich nach wie vor einfach
00:42:11: eher so einen defizitorientierten
00:42:12: Blick auf mich habe und ein schlechtes Gewissen oder mich als nazistisch Aufmerksamkeitsbestätigungsgeil empfinde oder ein Ordner, wenn ich auf positive
00:42:25: Ressourcen von Michau
00:42:26: oder auf Stärken oder auf Dinge die ich geschafft habe.
00:42:31: Dann wird das in meinem
00:42:31: Kopf immer gleich übersetzt
00:42:33: mit halt die Fresse.
00:42:35: Es ist gefährlich
00:42:36: irgendwas davon
00:42:37: in die Richtung zu erwähnen aber doch dass es heute so bei mir angekommen und das
00:42:45: finde ich auch ganz
00:42:46: schön.
00:42:48: Ich hab's unter anderem daran gemerkt, dass sich so eine aufrichtige Wut gemerkt haben.
00:43:01: Die Wut war aufrecht und ich spüre durch die Arbeit, die ich schon gemacht habe dass sie auch sehr
00:43:05: berechtigt ist.
00:43:07: Reales
00:43:07: und wahres Und... Ich hab gemerkt das Fenster um das zu klären oder dafür einen Raum zu finden und mich da real auseinanderzusetzen und zu kümmern
00:43:24: schließt
00:43:24: sich.
00:43:30: Dann hat es jetzt mit meiner Aufrichtigkeit gegenüber meinen inneren zu tun
00:43:34: mich darum wirklich zu kümmern
00:43:36: So wenn ich sie schon merke Wenn ich sie schon reguliere mit, ja, ich kümmere mich darum.
00:43:41: Ich nehme das jetzt an und mache was damit.
00:43:45: Dann muss ich es jetzt auch einfach
00:43:49: machen.".
00:43:50: Das Fass ist seit zehn Jahren offen.
00:43:53: Es ist jetzt genau ziemlich genau zehn Jahre her.
00:43:58: Es
00:43:58: war im Mai, zwei Tausendsechzehn
00:44:03: Und seit zehn jahren habe ich diese
00:44:08: Wut und diesen
00:44:09: Groll und selbst wenn ich drüber rede da könnte ich auch weinen.
00:44:16: Ich
00:44:18: weiß genau, selbst wenn ich jetzt nicht gerade aufnehmen würde und Auto fahren würde.
00:44:22: Ich könnte ja einfach hier an die Seite
00:44:23: und darüber weinen... ...ich weiß aber dass dann da nichts
00:44:25: kommt.
00:44:28: Mir ist beim Sehen der Menschen schon ganz oft auf verschiedenen Kongressen gesehen habe und Fachtagen und Auseinandersetzungen und Aktionen und dies und das
00:44:46: also im aktivistischen Zusammenhängen gesehen.
00:44:53: an denen sehe ich, dass ich das schon seit zwanzig Jahren mache und seit zwantig Jahren teilnehme und mich
00:45:02: einbringe
00:45:04: mit manchen von ihnen gearbeitet habe.
00:45:07: Mit manchen im Austausch bin, mit manche in Vernetzung bin... Und diese Menschen
00:45:14: werden alt!
00:45:17: Und während ich meinen Altern als Prozess von Reifung und Fertigwerdung begreife Begreif ich das Alltag dieser Menschen als Vergien und auch im Sinne von Weitergeben, Lehre also schon eher Weisheit aber mit dem Vorzeichen von Endlichkeit.
00:45:45: Und es hat mich wirklich... Das habe ich sehr unerwartet getroffen.
00:45:49: irgendwie.
00:45:50: Es ist das thirty-fünfjährige
00:45:52: Bestehen
00:45:53: von
00:45:54: Wildwasserbielefeld eVu
00:45:57: und es waren Gründungsmitglieder da.
00:46:03: In der Erzählung und in diesen immer wiederkehrenden Anklängen davon, hey wir machen das jenseits in fünfunddreißig Jahren.
00:46:11: Und dem Sehen der Gründungsperson ist
00:46:16: mir wirklich
00:46:17: sehr krass aufgefallen dass ich in fünf und dreißig Jahre so alt bin wie sie jetzt
00:46:26: vielleicht noch Jünger
00:46:28: und Sie dann aber nicht mehr da sein werden.
00:46:32: Aber das was die gemacht haben vielleicht schon.
00:46:40: Und jetzt, wo ich diese zwanzig Jahre hinter mir habe und auch eben diese Zwanzig-Jahre-Aktivismus merke ich halt schon okay wir sprechen hier nicht von nichts.
00:46:50: Da ist viel Prozess schon passiert und viel Entwicklung von mir.
00:46:59: aber... ...und ich kann diese Weisheit und dieses Gehen
00:47:04: usw.,
00:47:04: kann ich schätzen.
00:47:06: Aber manche von diesen Menschen brauche ich noch.
00:47:10: Mit denen muss sich jetzt nochmal kurz was besprechen.
00:47:13: Die brauche Ich jetzt noch für ein Echo bevor es zu spät ist.
00:47:20: Bevor ich's vielleicht nie wieder tue und dann mit einem offenen Topf da
00:47:26: sitze,
00:47:29: für den der Deckel jahrelang vor meiner Nase da war und ich ihn einfach nicht genommen habe.
00:47:35: Und ich mal dran gedacht hab.
00:47:42: also ich hab heute da den
00:47:44: ersten Schritt
00:47:44: gemacht.
00:47:45: Ich hab einen Zettel begritzelt Mit einer Frage meiner E-Mail Adresse und meine Adresse.
00:47:57: Ich hoffe, dass eine positive Antwort kommt.
00:48:01: Sodass dieser Zettel nicht alles ist was ich irgendwann vorzeigen kann.
00:48:05: in meiner Erinnerung hier... ...ich hab mich gekümmert.
00:48:07: das war das einzige was ich tun konnte!
00:48:11: Ich habe es gemacht, ich habe es gewagt, ich habs
00:48:14: getan.
00:48:17: Wenn dann eine positive antwort drauf käme dann würde ja noch mehr passieren.
00:48:21: Dann kommt vielleicht ein
00:48:22: Kontakt
00:48:23: zustande Und das wäre natürlich schön.
00:49:32: Eine fremde aus einer anderen welt Ja hallo, was ist denn?
00:49:49: Was ist denn ja hallo.